Der morgendliche Blick aus dem Fenster: Oha, da lagen 5cm Schnee! Na wunderbar! Leider war das Wetter nicht so beschaulich und so zögerten wir lange, bis wir dann doch an die 18 fuhren.

Es schien, als würde aller Outbound-Verkehr über die 18 abgewickelt, zum Vorteil aller. Den Anfang machte dieser A320 im Grünton



Northwest folgte...



Auch die C-17s waren schon wach!



Ab geht die Post, eingehüllt von Gischt und Kondensationseffekten...



Auch einige 747 waren schon auf den Beinen, hier eine davon:



Next one, please!



Auch vier Triebwerke, aber bei weitem nicht so majestätisch: Die graue Maus halt ;)



Nach der grauen Maus folgte eine weitere, weisse Lady...



Das Paintsheme, welches durch Enteiserflüssigkeit am meisten verunstaltet wird:



Auch die kleinen schwärmten schon wieder in alle Himmelsrichtungen aus, hier ein A319...



Auch die VIPs schrecken vor Schnee nicht zurück: Eine Falcon mit typischer Silhouette:



Viel Power = Grosser Schneesturm, und so präsentierte sich auch die Delta 777!



Auch was neues: Uzbekistan 767, und wenn das Front-Gear das nächste Mal den Boden berührt, ist sie in Taschkent....



Der lange Össi passt mit 100mm grad noch so knapp drauf...



Der Prop-Össi ist sich den Schnee gewohnt und betätigt sich gleich mal als Schneepflug...



Langweilige Paintshemes erhalten durch die Enteisungsflüssigkeit einen schönen, farbigen Touch, was auch diese DC10 noch etwas interessanter macht:



Zürich-Feeling kommt auf: „Nur“ ne 767, langweilig! ;)



Im Allgemeinen wars aber doch vergnüglich...



Das Pummelchen der Cimber-Air...



...gefolgt vom grossen Pummelchen aus dem Jemen!



Diese Cirrus EMB-170 war einigen Aussagen zufolge auf einem Charterflug unterwegs:



Atlas Air 747-200 schon vollständig airborne...



...beim A343 dauert das erfahrungsgemäss etwas länger...



Auch Malev macht auf imposant!



Eine weitere LH747, trotzdem speziell...



Die Eurolot wartete dahinter an der Intersection und lud zu Verschlusszeit-Spielen ein. Das beste Ergebnis war folgendes:



Und, Achtung! Ein weiteres Special! Lockheed Tri-Star der ATA! Da wurde mir doch so einiges gezeigt, einfach wahnsinnig!



Und ab geht's!



Auch die kommt nach Frankfurt, US Airways A333!



Die hier geht etwas weniger weit: Speedbird 767 aus London!



Dann packten wir zusammen und fuhren auf ein Mittagessen und einen kurzen Vorfeldspaziergang nach Egelsbach. Diese Bilder kommen auch irgendwann ;)
Wieder zurück ging es noch kurz auf die Terrasse, auch wenn die Bedingungen sich frappant verschlechtert hatten...

Immerhin...Eine letzte Triple Seven!



Heftiger Schneefall setzte ein, die Estonian 735 dürfte sich das jedoch gewohnt sein...



Die hier eher weniger (mich frierts noch jetzt...)



Und als Zückerchen gabs auch noch eine Am Gate-Enteisung zum Abschluss...



Das wars nämlich. Wir verabschiedeten Jörg, den Bahnreisenden (wie kann man nur...;)), besichtigten noch kurz das A380-Mockup im Terminal, bevor auch ich mich in Richtung Abflug begab.
Und da startete das Abenteuer erst recht:

Der Flug hatte 15 Minuten verspätung beim einsteigen, kann ja mal passieren. Schliesslich rollten wir dann auch los zum DeIcing-Pad. „Wir sind Nummer 3 fürs enteisen, werden folglich in etwa 10 Minuten zum Start rollen können“, tönte es aus dem Cockpit.
Die 10 Minuten verstrichen, auch die 20- und die 30 minuten Marke wurde passiert: Endlich eine Nachricht aus dem Cockpit. „Vor uns ist ein Jumbo Jet, der nun schon seit 20 Minuten enteist wird. So etwas habe ich noch nie erlebt...“
Einige Passagiere begannen sich nun zu empören, dass es keine Getränke gab, packten demonstrativ ihr Handy aus und begannen zu telefonieren, oder begannen auf die Stewardessen einzubrüllen.
Der Captain meldete sich wieder in Richter-Hold-Manier: „Wenn mir noch eine Aktion von Ihnen zu Ohren kommt, werde ich den Flug abbrechen und die Maschine zum Gate zurückfahren. Eine sichere Flugdurchführung ist so nicht mehr gewährleistet....“
Es wurde ruhig, und nach weiteren 10 Minuten (ich hatte bis dahin schon alle, sich in meiner Brieftasche befindenden Flug- und Bahntickets zweimal durchsortiert...) ging es endlich weiter. Enteisung, und schon war das Fenster bedeckt.
Dann hoben wir endlich ab, und ziemlich direkt gings nach Zürich, wo es als Entschädigung einen VORDME-34 gab. Wir waren die letzte ankommende Maschine, und durften auf einem verschneiten Taxiway bis zu unserer Parkposition rollen.

Dem Schnee scheint das grosse Frankfurt also nicht unbedingt gewachsen zu sein. Ein (?!) De Icing-Pad an der 18 ist schlicht nicht genug!
Ansonsten ist der Airport aber phantastisch, vor allem was den Traffic angeht. Es hat Spass gemacht, und ich freue mich, bald wiederzukehren!





Home | Frankfurt